Main-Tauber-Kreis will Stundentakt

Tauber- Und Frankenbahn

Tauber- Und Frankenbahn

Unter dem Titel Kreistag beschließt Verbesserungen auf Tauber- und Frankenbahn berichtet die Main-Post: Der Kreistag des Main-Tauber-Kreises fordert den Stundentakt und beschloss einstimmig, die Weiterentwicklung der Tauberbahn sowie der Frankenbahn vehement voranzutreiben. Zu diesem Zweck soll nun eine Reihe von Forderungen an das Land Baden-Württemberg gestellt werden. Laut Gutachten wäre eine Verlängerung der S-Bahn von Osterburken bis Würzburg nicht sinnvoll, da die Bahnsteighöhgen für viel Geld angepasst werden müssten. Weiter heißt es: Christian Kremer von den Freien Wählern ist der Auffassung, der ländliche Raum könne guten Gewissens die Verbesserung seines Bahnangebotes fordern, wo doch auch für städtische Projekte wie Stuttgart 21 Geld vorhanden sei. Die Forderungen muss der Landkreis bald stellen, denn die Ausschreibungen für die Tauber- und die Frankenbahn werden von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg derzeit vorbereitet.

Werbeanzeigen

Keine Aussicht auf Verbesserungen

(…) Wenig Aussicht für kurzfristige Verbesserungen gibt es dagegen für die Frankenbahn. Bei den Gesprächen in Berlin erhielt auch Landrat Piepenburg eine überraschende Information: Der Bahnknoten in Würzburg ist derart überlastet, dass Optimierungen auf der Strecke allein keinen Erfolg bringen. Diese könne etwa 120 Züge bewältigen, nur 80 sind zwischen Heilbronn und Würzburg unterwegs. Doch mehr können derzeit im dortigen Bahnhof nicht verkraftet werden. Etwa vier Jahre werde eine Knotenstudie in Anspruch nehmen. Investitionen voraussichtlich im dreistelligen Millionenbereich seien notwendig.

Jetzt komme es darauf an, Lücken in Würzburg zu finden, erklärte Brunnhuber. Vor allem morgens und abends. Er hofft, dass kürzere Wartezeiten und zeitweise ein Stundentakt erreichbar sind. Dass die alten, derzeit verkehrenden Wagen bald ausgetauscht werden, damit ist nicht zu rechnen. Sehr zum Ärger der BI Frankenbahn. Hans-Martin Sauter wies darauf hin, dass genügend neuere Wagen zur Verfügung stünden. Doch deren Einsatz sei für die Bahn bilanztechnisch teurer, weil sie noch nicht abgeschrieben sind, ergänzte Klaus Gramlich von der Arbeitsgruppe Frankenbahn.
Ganzen Artikel lesen.