Zahlreiche Probleme mit neuen Betreibern auf der Frankenbahn

Seit 15. Dezember 2019 verkehren auf der Frankenbahn die neuen Betreiber Go-Ahead (RE 8 Stuttgart – Heilbronn – Würzburg stündlich) und Abellio (stündlich RB 18 Stuttgart – Heilbronn – Osterburken sowie stündlich RE 10 Stuttgart – Heilbronn – Mannheim). Die Details dazu finden sich auf der Seite des Verkehrsministeriums. Nach einem Monat gibt es immer noch sehr viel Kritik von Fahrgästen wegen Zugausfällen und insbesondere hinsichtlich zu kurzer Züge in der Hauptverkehrszeit und fehlender Verbindungen am Morgen. Auch die Heilbronner Stimme zieht eine durchwachsene Bilanz.

Schreiben Sie uns über die Kommentarfunktion am unteren Ende dieses Beitrags Ihre Erfahrungen, wenn Sie auf der Frankenbahn unterwegs sind!

Zunächst wird es wegen nicht fristgerecht gelieferter Neufahrzeuge teilweise noch zu Ersatzkonzepten mit Gebrauchtfahrzeugen kommen. So verkehren auf der RB 18 (Abellio) von der DB angemietete Elektrotriebwagen vom Typ ET425 (vierteilig) sowie ET426 (zweiteilig). Der Abschnitt des RE 10 zwischen Stuttgart und Heilbronn bedient die DB mit Doppelstockzügen.

Frankenbahn-Initiative und VCD werden die durch die Fahrgäste angezeigten Probleme sammeln und an die verantwortliche Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) weiterleiten. Bitte nennen Sie Tag, Uhrzeit und Reisestrecke, nach Möglichkeit auch die Zugnummer, sowie das entsprechende Problem als Stichwort wie Zugausfall, Verspätung, etc. Gerne können Sie dies auch ohne Namensnennung tun. Die allgemeine Kommentarfunktion befindet sich ganz unten am Ende dieses Beitrags nach den anderen Kommentaren! Ansonsten können Sie auch auf einzelne Kommentare reagieren.

31 Gedanken zu „Zahlreiche Probleme mit neuen Betreibern auf der Frankenbahn

  1. RE Würzburg Stuttgart ab 07:03 von Bad Friedrichshall

    Erste Erfahrung – noch schlimmer als erwartet, der Zug ist mit 15 Minuten Verspätung
    in Stuttgart und brechend voll.
    Der Zug ist eine aufgemotzte Straßenbahn, schmal und eng.

    Fahrzeit und Kapazität eine Zumutung für die Fahrgäste.

      • Der Frühere Sprinter fuhr 6:58 in Bad Friedrichshall ab und hielt zwischen
        HN und Stuttgart nicht.
        Nun fährt der RE 7:03 in Bad Friedrichshall ab und nimmt ab HN sämtliche
        Unterwegshalte mit, ist also erst in Ludwigsburg, wenn der Sprinter fahrplanmäßig schon in Stuttgart gewesen wäre, also eine erheblich spätere Ankunft.
        Bei Beibehaltung des Sprinters wäre bei der Fahrzeit durchaus eine Verkürzung
        möglich gewesen.
        Dazu kommt, dass der Anschluß mit der AVG in Bad Friedrichshall nicht angepasst wurde und sich damit eine längere Wartezeit für die Fahrgäste aus Richtung Sinsheim ergibt, insgesamt die Fahrzeit also länger wird.

        Durch die Verringerung der Zugkapazität und die zusätzlichen Halte
        also eine Fahrzeitverlängerung und Serviceverschlechterung, da
        in HN einsteigende Fahrgäste sehr oft bis Stuttgart stehen müssen.
        Die Überfüllung ist oft derart, dass während der Fahrt der Gang zur Toilette nahezu unmöglich ist und der Ausstieg in Stuttgart ganz erheblich verzögert erfolgt.

      • Zur Verdeutlichung:

        Das Gegenteil ist der Fall, man hat zusätzliche Halte wie zum Beispiel den in Nordheim eingefügt, bei gleichzeitiger Verkürzung der Fahrzeiten und deutlich weniger Fahrzeugkapazitäten. Hierdurch ergeben sich, bedingt durch den Fahrgastwechsel, deutlich längere Verweilzeiten an den einzelnen Haltestellen,
        was wiederum zu Fahrzeitverlängerungen und letztendlich zu den Verspätungen führt. Wie man auf die im Fahrplan ausgewiesenen Fahrzeiten kommt, können wohl nur die Betreibergesellschaften Go-Ahead und Abellio erklären. Nach meiner Einschätzung wurden diese mit leeren Zügen oder auf der Modelleisenbahn ermittelt und haben mit den realen Verhältnissen wenig zu tun.

  2. Fehlstart nach Maß

    Der gestrige Härtetest im Pendlerverkehr war ein Totalausfall. Eine schlimmere Fahrgastsituation gab es seit vielen Jahren nicht mehr, wobei die beiden neuen Anbieter für die Oberleitungsproblematik sicherlich nichts können.

    Morgens fuhr ab Lauffen um 6:07 Uhr eine alte S-Bahn mit 3 Wagen, so auch am heutigen Dienstag, 17.12.2019. Waren vormals 4 Doppelstockwagen eingesetzt, so nun 3 S-Bahnwagen mt ca. einem Drittel der üblichen Kapazität. Folge: bereits ab Lauffen Stehplätze für 35 Minuten Fahrt nach Stuttgart, ab Folgebahnhöfen dann Drucketse am frühen Morgen.

    Nachmittags war die Situation so, dass mindestens über 3,5-4 Stunden kein Zug Richtung Heilbronn fuhr. Wir sind dann nach dem 5. Ausfall mit der S-Bahn nach LB, dann Umstieg in eine weitere S-Bahn nach Bietigheim gefahren, dann weiter mit Privat PKW. Immerhin hatte mir vorher eine freundliche Mitarbeiterin am Schalter von Abellio ein Fahrgastrechte-Formular ausgehändigt, die Taxifahrt haben wir dann dem Bahnunternehmen eingespart.

    Äußerst ärgerlich empfanden die ca. 500 Wartenden am Bahnsteig, dass es keine Durchsagen zu den Zugausfällen gab, obwohl diese Stunden dauerten. Offensichtlich spart sich die Bahn diese Serviceleistung bei den Fremdanbietern ein. Ein Trauerspiel!

  3. Schliesse mich meinem Vorredner an – der gestrige Tag war ein Totalausfall – muss besser werden, ansonsten drängt man so die Bürger eher wieder auf die Strasse anstatt auf die Schiene…Platzkapazitäten in den neuen Zügen mangelhaft, aber : wenn sie wenigstens pünktlich und verlässlich kämen, könnte man noch vieles an Kinderkrankheiten verzeihen…

  4. Nach erneuter Fahrt mit den neuen Zügen von Go Ahead, mit Überfüllung bei Ankunft in Stuttgart,
    ist mein Eindruck, dass dieser Zugtyp für Fahrten von 20-30 km Entfernung in Ordnung ist, für
    längere Fahrstrecken (z.B. Würzburg-Stuttgart) und hohe Fahrgastzahlen wie im morgendlichen Berufsverkehr und bei „Bahnchaos-Situationen“ wie gestern (16.12.) ab Stuttgart HBF aber schnell zur Zumutung wird.
    Auffällig war auch die offensichtliche Unfallgefahr durch die steilen Treppen, teilweise direkt vor Türen, die Gepäckablagen sind viel zu hoch, die Beinfreiheit ist sehr beschieden, die
    Sitze sind sehr schmal.
    Aufgrund des jahrelangen Vorlaufs und der von kompetenter Seite geäußerten Bedenken,
    vor allem hinsichtlich der Kapazität der Züge, ist die derzeitige Situation nicht nachvollziehbar,
    hier hat die Planung versagt.

  5. Montag 16.12.2019 Stuttgart-Besigheim.
    Chaos im Zugbetrieb war sicherlich nicht von Abellio verschuldet. Leider war die Bahn App völlig nutzlos. Zusätzlich unterirdische Informationen am Bahnsteig, da entweder schlechte Kommunikation mit der Bahn, oder Ignoranz beim Bahnpersonal.

  6. -NVBW und Go Ahead klopfen sich zum Fahrplanwechsel auf die Schulter-

    Von 5 Fahrten auf der Frankenbahn bisher 3 mit ganz erheblichen Verspätungen und NVBW und GO AHEAD loben sich gegenseitig für den ach so reibungslosen Fahrplanwechsel.
    Anscheinend leben diese Herrschaften in Ihrer eigenen Welt.
    Bedauerlich, dass auch die Presse, ohne sich offenbar selbst ein Bild zu machen, in diesen Chor
    einstimmt.

  7. Abfahrt 6:19 Uhr ab Lauffen, 15 Minuten Verspätung. Es fährt eine bessere Straßenbahn ein mit 3 Wagen, fast alle Sitzplätze belegt. Ich sitze dann auf einem Klappsitz quer zur Fahrtrichtung, – und bekomme nach spätestens 15 Minuten Rückenschmerzen. In der Straßenbahn der SSB sitzt man auf jeden Fall wesentlich besser. Ab Kirchheim dann Gedränge im Stehplatzbereich, Türen gehen ständig auf und zu, da zu viele Menschen stehen müssen. Keine Haltegriffe für die Passagiere!! Es gibt kaum Ablagen für Gepäck, die Ablagen sind zu hoch angebracht. Die neuen Wagen haben eine gute Beleuchtung. Dann Türstörung, der nette Lokführer informiert sehr gut über die Situation (Reset der Türsteuerung), Ankunft in Stuttgart mit 40 Minuten Verspätung.
    Zeuginsnote für die erste Woche im Pendlerverkehr: 4-.

    Wenn mehr Wagen eingesetzt werden, wird es hoffentlich besser. Die neuen Wagen sind enttäuschend, man hat eher das Gefühl, in einer Straßenbahn zu sitzen als in einem Zug. Ein Bahnfahrgefühl im positiven Sinne stellt sich auf jeden Fall nicht ein. Schade.

  8. 18.12.19 HBF Stuttgart –

    an einem Gleis wartet Zug 19:14 nach Heilbronn am anderen Gleis warten Fahrgäste
    auf den Zug 19:07 nach Würzburg.

    Nachdem bis 19:13 der Go Ahead Zug nach Würzburg nicht auftaucht und weder ein Hinweis
    noch eine Durchsage erfolgt, steigen die meisten Personen in den Zug für 19:14 nach Heilbronn,
    dieser hat dann ebenfalls noch 6 Minuten Verspätung, ohne Durchsage, bis er abfährt.

    In Laufen dann eine Durchsage, dass der Abellio Zug warten muss wegen Überholung,
    der Zug nach Würzburg (Go Ahead) fährt vorbei, der früher abgefahrene Abellio-Zug
    nach Heilbronn wartet entsprechend.
    Ergebnis: In Heilbronn ist der Anschluss weg – damit 1 Stunde Verspätung

    Man kann also trotz zweier fahrplanmäßig fast gleichzeitig nach Heilbronn abfahrender
    Züge dort trotzdem zu spät ankommen wenn DB Go Ahead und Abellio sich nur genug Mühe geben.

    In dieser Woche damit von 6 Fahrten 4 verspätet davon 2 mit Totalausfall.

  9. ‚Zug fällt leider aus, wir bitten um Entschuldigung‘.
    RB , Abfahrt 6.43 Herbolzheim.
    In dieser Woche liegt die Ausfallquote dieses Zuges schon bei 50%. Zumindest funktioniert die
    Durchsage.
    Leider wurde im Rahmen des Fahrplanwechsels die folgende Bahn aus dem ‚Verkehr‘ gezogen,
    wenn sie nun einmal fuhr.
    Die Fahrgäste einschl. zusteigende Schulkinder in Untergriesheim
    stehen wieder einmal kopfschüttelnd am Bahnsteig und überlegen wie sie dem Arbeitgeber oder
    Lehrer das Zuspätkommen erklären sollen.

  10. Das Lachen ist mir heute wieder vergangen.

    Der RB18 06:18 Uhr ab Adelsheim-Ost ist nach meinen Informationen ausgefallen.
    Ich wollte mit der RB18 08:06 Uhr ab Adelsheim-Ost fahren: ausgefallen

    Dann bin ich mit der RB 18 (1Fz!) Plan 08:40 (Tatsächlich 08:56) und war dann um 09:43 Uhr am Sülmertor (Plan 09:23) und kam zu spät. Einige Schüler wollten dann über die Gleise, da sie ab 09:40 Uhr Klassenarbeiten schreiben. Ich bat sie das zu unterlassen und ihr Leben nicht zu gefährden.

    Fakt ist: Die für die Bedarfshalte( Züge müssen überall halten!) geplante kurze Haltezeit reicht in der Verdichtungszeit nie aus. Auf diese Weise kumulieren sich die Verspätungen locker auf 30 Minuten (Fahrt HN/Jagstfeld – Osterburken) und zurück. Auch die Schüler zu den Adelsheimer und Osterburkener Schulen kommen zu spät.

    So wird die Frankenbahn kaputt gemacht!!

  11. Mittwoch 18.12.19, Mannheim – Heilbronn: Der Zug um 13:35 Uhr wird wieder einmal wegen kleiner Verspätung im Fernverkehr verpasst, ich konnte aber noch zwei gekuppelte Talent von Abellio beim Abfahren sehen. Fahrt um 14:35 Uhr dann ebenfalls zwei gekuppelte Talent, Fahrt sehr bequem und komfortable Sitze mit Armlehnen, kein Vergleich zu den bisherigen ET425! Es gab ausreichend Sitzplätze, automatische Ansagen vor jedem Bahnhof sowie Ansagen vom Zugpersonal zu den Haltegründen, allerdings waren diese etwas zu leise und damit schlecht zu verstehen. Ein freundlicher Kundenbetreuer kontrollierte Tickets. WLAN war vorhanden, ich kam aber nicht ins Internet. Einziger Wermutstropfen: Wegen Signalstörung in Heidelberg stehen wir 15 Minuten vor dem Tunnel und kommen dann mit +20 über Sinsheim in Neckarsulm/Heilbronn an. Rückfahrt des Zuges nach MA hat dann in NSU nur noch +10. In Neckarsulm am Bahnsteig kurzes Gespräch mit Go-Ahead-Mitarbeiter, der bestätigt, dass das Land zu geringe Kapazitäten bestellt hat und dass zwischen Heilbronn und Osterburken die Züge aufeinander auffahren, weil der Fahrplan zu dicht gestrickt ist. Das kritisieren wir als VCD bereits seit langem. Der RE8 von Würzburg ab NSU 16:05 Uhr kommt mit einem Talent und +5. Die RB aus Osterburken um 16:20 Uhr verkehrt als ein zweiteiliger ET426. Soll dieser Kurzzug so weiter nach Stuttgart fahren oder wird in HN noch angehängt?

  12. Gestartet sind wir am 28.12.19 um 7.27Uhr ab Osterburken (früher geht leider Samstags nicht mehr!) mit RE8 Richtung Würzburg, der Zug war sehr voll, einige mussten im Stehen reisen , WLAN Frankenbahn war zwar verfügbar, aber ohne Verbindung zum Internet, Platz für Gepäck nur sehr beschränkt vorhanden, Infosystem lief ständig wild durcheinander, es wurde Halte wie Möckmühl , Eubigheim und viele andere (waren vorher oder halten garnicht) angesagt!

    Heimreise 29.12 um 17.38Uhr ab Würzburg(RE8 Richtung Stuttgart) , dieser Zug war brechend voll, hier standen wahrscheinlich mehr Leute auf den Gängen , als Sitzplätze vorhanden sind. Alle Wege waren mit Fahrgästen und Gepäck verstopft, bei einem Beschleunigungsvorgang kam es sogar zu einem „Dominoeffekt“ mehrere Reisende fanden sich auf Boden und Gepäckstücken wieder! Alle Toiletten waren außer Betrieb! Aussteigen war ein großes Abenteuer rechtzeitig die funktionstüchtige Tür zu erreichen (eine war gestört) . Halteschlaufen oä zum Festhalten sucht man vergebens! Stehend mitfahren sehe ich hier als großes Risiko und unverantwortbar! Warum wurden hier Sitzgelegenheiten so massiv reduziert? Finde neues Angebot nicht besser!

    Auch sind wir des Öfteren am Wochenende Abends in Heilbronn unterwegs , hier war der 0Uhr Zug ab Heilbronn eine gute Sache, leider wurde dieser ersatzlos gestrichen!

  13. Ich habe es vorher schon gesagt, und ich sage es wieder: Heute wären die Fahrgäste froh um die alten Silberlinge, die auf dem RE Stuttgart-Würzburg immerhin mit sechs Wagen fuhren. Mittlerweile fahren enge Triebwagen mit vier bis sechs Miniwagen. Bei uns im Norden geht das vielleicht noch, auch wenn hier schon sehr oft Menschen stehen müssen. Ich will mir aber nicht ausmalen, wie das zwischen Heilbronn und Stuttgart aussieht. Da hilft es auch nichts, dass jetzt doppelt so viele Züge fahren. Übrigens, die angekündigte größere Beinfreiheit wurde einfach so gelöst, dass man die Sitzflächen gekürzt und damit den Abstand zum vorderen Sitz vergrößert hat. Eine Mogelpackung. Und das W-LAN funktioniert in den bwegt-Fahrzeugen auch nie richtig. Das merkt man vor allem zwischen Backnang und Stuttgart. Die bwegt-Züge haben kaum Verbindung, in der S-Bahn dagegen, die genau die gleiche Strecke nutzt, gibt es nahezu gar keine Probleme. Ob und wie das auf der Frankenbahn anders ist, weiß ich nicht. Den oben stehenden Kommentaren zufolge aber nicht. Der Sparwahnsinn nimmt kein Ende. Aber ich gebe dem jetzt noch ein paar Monate, dann reichen die Züge vollkommen aus. Weil dann nämlich alle, die die Möglichkeit haben, auf das Auto umzusteigen, nicht mehr mit dem Zug fahren! Diese Verkehrspolitik ist der blanke Wahnsinn. Eisenbahn stärken, Autofahrer zum Umstieg animieren, aber dann so einen Mist auf die Schienen stellen. Für mich ist die Frankenbahn gestorben. Ich werde in Zukunft vermehrt auf das Auto setzen und es zur Not irgendwo abstellen und mit der S-Bahn in die Stadt fahren. Das Chaos tue ich mir definitiv nicht an.

  14. 07.01.19 – 7:03 ab Bad Friedrichshall Richtung Stuttgart:

    Ab Heilbronn ist der Zug überfüllt, Personen stehen bis Stuttgart oder sitzen auf dem Boden,
    Ankunft in Stuttgart mit erheblicher Verspätung.
    Anfragen bei Go Ahead werden mit Textbausteinen, ohne Bezug zu gestellten Fragen,
    bedient.

  15. 3. Schultag im neuen Jahr – davon 2x Zug ausgefallen.
    RB18 07.01. und 09.01. Zug um 7.24 Uhr “Zug fällt aus“
    Super wieder das Mama Taxi und das Monatsticket ist bezahlt.
    Frechheit

  16. In der 2.KW des neuen Jahres sind bislang alle Verbindungen fahrplanmäßig ab Lauffen nach Stuttgart und zurück, mit denen ich gefahren bin, abgefahren. Weiterhin größte Kritik ist das nicht ausreichende Angebot an Waggons. Der heutige Zug ab Lauffen um 6:07 Uhr hätte locker doppelt so lang sein können, es wären alle Sitzplätze belegt gewesen. Hat Abellio hier zu wenig Ersatzkapazitäten eingekauft, gab es keine weiteren alten S-Bahnen mehr zur Leihe, oder ist die Einsatzplanung der Züge schlecht? Man weiß es nicht. So ist z.B. der 16:44 Uhr ab Stuttgart mit 6 Wagen abgefahren, der 17:44 Uhr bestand aus einem Wagen!! Dieser war in Stuttgart bereits pickepackevoll, ab BiBi konnte niemand mehr zusteigen.

  17. Die erste Schulwoche im neuen Jahr beginnt wieder mit Schwierigkeiten:
    Der von der BI Frankenbahn vorgebrachte Engpass am Morgen verschärft sich:

    Die Abellio RB 18 06:14 Uhr ab Osterburken, fährt mit immer noch mit nur einem Wagen!!! Dieser Zug ist bereits ab Siglingen überfüllt, d.h. die Fahrgäste müssen stehen. Spätere Züge sind 2 – 3 mal so lang und nur spärlich besetzt.
    Dann der Umstieg in Bad Friedrichshall in eine völlig überfüllte Stadtbahn S41 oder in einen ebenfalls überfüllten RE 10 aus Neckarelz. So müssen Pendler die bisher in Doppelstockwagen bis Stuttgart/Heilbronn sitzen konnten, stehen und dann auch noch umsteigen.
    –> Wer plant denn so etwas?

    Heute wieder Ausfall der RB 18 08:01 ab Osterburken. Nächste Verbindung RB 18 08:36 fährt pünktlich los, kommt aber am Ende wegen technischer Störungen auf der Strecke 40 Minuten zu spät in HN an. Alle Schüler kommen zu spät zur Schule.

    In Gesprächen mit den Pendlern erfährt man, dass viele wieder gegen ihre Überzeugung auf das Auto umsteigen werden. Den Jugendlichen ohne Auto bleibt diese Möglichkeit verwehrt.

    Falls es hier keine kurzfristige Abhilfe geben sollte, werden die Züge bald genügend freie Kapazitäten haben, da kaum noch jemand mit der Regionalbahn RB 18 fährt.
    Für die Argumentationslinie des Verkehrsministerium bedeutet das:
    „Man könnte noch mehr Energie sparen, da man gar nicht mehr halten muss.“

  18. Auch wenn es nicht zur Pendlerproblematik passt, aber die Kapazität der neuen Züge ist wirklich schlecht, auch in der 1. Klasse: In den Ferien bin ich 2 mal 1. Klasse gefahren (jeweils Anschluss in Würzburg), einmal morgens um 8.00 Uhr unter der Woche und einmal um 14.30 an Heillige Dreikönige. Die 1. Klasse war beide Male bis auf den letzten Platz gefüllt und einige Reisende konnten auch in der 1. Klasse keinen Platz erhalten. Die 1. Klasse ist viel zu klein, 9 Plätze sind ein Witz. Früher war dies ein ganzer Silberlingwagen.
    Außerdem gibt es dort so gut wie keine Verstaumöglichkeiten für das Gepäck- die Folge: Die Türe zum Triebfahrzeugführer wird aus Ermangelung an Verstaumöglichkeiten zugestellt, was ein Sicherheitsproblem für den Triebfahrzeugführer darstellt, wenn er einmal flüchten muss.

    • Bei den Silberlingen war kein ganzer Wagen für die 1. Klasse reserviert, sondern nur das mittlere Abteil. Dennoch standen so – je nach Ausführung – den Fahrgästen bis zu 30 Sitzplätze der 1. Klasse zur Verfügung. Interessant an diesem Kommentar ist, dass den einst so gescholtenen Silberlingen plötzlich nachgetrauert wird. Was Platzangebot für Reisende und deren Gepäck betraf, waren diese Fahrzeuge das Beste, was jemals auf der Frankenbahn zum Einsatz kam, kein Vergleich zu den aktuellen Sardinenbüchsen von Go-Ahead und Abellio.

  19. Hallo zusammen,
    die Frankenbahn ist morgens hoffnungslos überfüllt.
    Bereits im unteren Jagsttal sind ab Neudenau keine Sitzplätze mehr in der RB18 nach Stuttgart frei.
    Das heißt 80 Kilometer Stehplatz.
    Ich habe heute den Bericht der Heilbronner Stimme und das Feedback dazu aus dem Ministerium gelesen. Von einer „Ausnahme“ kann hier nicht gesprochen werden. Ich erlebe das jeden Tag.
    Fakt ist: die Taktung am Morgen ist viel zu gering und das Platzangebot der bereitgestellten Züge reicht bei weitem nicht aus um die Pendler zu bedienen, die gerne klimafreundlich unterwegs sein möchten.
    Der Schritt zur Verkehrswende wird so erreicht: vom Zug zum Auto.

    Beste Grüße

  20. Bad Friedrichshall HBF 7:03 Richtung Stuttgart:

    Heute nicht überfüllt und nicht verspätet! –
    Der Zug ist ganz ausgefallen.

    Fahrgäste laufen von Gleis 4 zu Gleis 11 zum nächsten Zug Richtung Stuttgart,
    dort 5 Minuten vor Abfahrt erste Durchsage – der Zug fährt von Gleis 4 –
    ca. 300 Leute drängen durch die Unterführung zurück, um nun an Gleis 11 den Abellio
    Zug Richtung Stuttgart zu erreichen.
    BW-bewegt!
    ,

  21. Frankenbahn – Ausfall von Zügen….
    Dienstag, 13.1.2020
    RE 19058 Bad Friedrichshall (Abfahrt 7.58) – Osterburken
    RE 19060 Bad Friedrichshall (Abfahrt 8.58) – Osterburken
    RE 19070 Bad Freidrichshall (Abfahrt 13.58) – Osterburken
    RE 19067 Osterburken (Abfahrt 12.31) Bad Friedrichshall

  22. Zudem fiel am 16.01.2020 der RE 8 von Heilbronn Richtung Würzburg – Abfahrt 16.48 Uhr – aus.
    Die Ersatzverbindung RE nach Mannheim um 17.04 Uhr ist pünktlich gestartet, ließ aber den Halt am Sülmertor aus. Es folgten eifrige Entschuldigungen durch den Lautsprecher, die den Fahrgast neben seinem Ziel nicht näher brachten.

  23. Ohne die Fehlleistungen im Detail zu nennen, bleibt zusammenfassend nur zu sagen: der schlechteste Bahnbetrieb auf der Frakenbahn aller Zeiten! Verspätete oder gar ausgefallene Züge sind die Regel, und die Züge, die überhaupt noch fahren, sind von der Kapazität deutich zu gering bemessen. Statt 5 Doppelstockwagen fährt nun nur noch eine bessere S-Bahn als 4-teilige oder mit etwas Glück als 6-teilige Einheit. Ich habe mich wegen den unhaltbaren Zuständen auf der Frankenbahn heute beim Verkehrsclub Deutschland sowie beim Verkehrministerium Baden-Württemberg schritlich beschwert. Außerdem geht ein Leserbrief an die Heilbronner Stimme.
    Interessant aus den Kommentaren zu entnehmen ist die Tatsache, dass nun plötzlich den einst vielgescholtenen Silberlingen nachgetrauert wird. Diese Wagen waren vom Komfort und Platzangebot so ziemlich das beste, das auf der Frankenbahn jeweils zum Einsatz gekommen ist. Ich persönlich bin stets nur mit den Zügen gefahren, die aus diesen Wagen gebildet wurden. Unsere Väter haben vor 50 Jahren beim Bau dieser Fahrzeuge wenigstens nachgedacht, war für die Fahrgäste das Beste ist. Heute kauft man lieber den funktionslosen und zweckfreien Plastikschrott aus China, der „Geiz-ist-geil Mentalität“ folgend hautpsächlch billig, und man wundert sich dann auch noch, wenn plötzlich nichts mehr funktioniert. Trotz aller früheren Kritik an DB Regio sage ich an dieser Stelle klar und deutlich: GEBT UND DIE DEUTSCHE BAHN WIEDER ZURÜCK! VIELEN DANK!

  24. Kurz mal etwas Grundsätzliches: Man kann nicht für alle Probleme die Betreiber verantwortlich machen. Den Fahrplan machen nicht Go-Ahead oder Abellio, sondern die NVBW zusammen mit DB Netz. Nur was der DB Netz-Computer als fahrbar einstuft, wird am Ende auch so umgesetzt. Die Betreiber leiden selbst unter unausgegoren Fahrplänen, veralteter oder kaputter Infrastruktur oder falschen Prämissen, die an der Realität vorbei gehen. Auch was die Kapazitäten anbelangt, gibt es klare Vorgaben vom Land anhand der bislang BEKANNTEN Fahrgastzahlen. Wenn das Land etwa in der Hauptverkehrszeit zu geringe Kapazitäten bestellt, sind dafür auch nicht die Betreiber verantwortlich. Diese fahren in der Regel, was bestellt und bezahlt wird. Aber nachsteuern kann man ja immer.

  25. Zu Verantwortlichkeit und Informationspolitik etc.

    Das Problem für den Kunden besteht einfach darin, dass es für ihn oft gar nicht
    auszumachen ist, wer für welche Angelegenheiten bei einer so komplizierten
    Angelegenheit wie dem öffentlichen Nahverkehr überhaupt zuständig ist.
    Vielfach ist es so, dass man auf Nachfragen gar keine Antwort bekommt oder an
    andere Stellen verwiesen wird (Das Buchbinder Wanningner Problem).

    Es wäre für alle Beteiligten sicher gut, wenn es eine zentrale Anlaufstelle für
    Kundenanfragen gäbe, die dann auch Fragen weitervermittelt und nicht nur
    auf die eigene Unzuständigkeit verweist.

    Hier würde ich mir wünschen, dass das Verkehrsministerium initiativ wird,
    warum nicht bei NVBW eine entsprechende Stelle einrichten.
    Ich zumindest habe auf der NVBW Seite bisher nicht einmal eine Möglichkeit
    für eine Mailanfrage gefunden, wenn es doch eine gibt ist sie gut versteckt.

    Das würde unnötige Anfragen vermeiden, und es ermöglichen dass auch den Betreibern
    nur das angelastet wird, für das sie wirklich verantwortlich sind, dem Kunden würde viel
    Ärger erspart.

    Hinsichtlich der Fahrpläne würde ich mir dringend wünschen, dass diese mindestens in Grundzügen rechtzeitig vor Inkrafttreten bekannt gegeben würden,

    Im konkreten Fall der Frankenbahn wäre das rechtzeitige Wissen um den Wegfall der Sprinter-
    Züge sicher für viele Fahrgäste für Ihre Planungen sehr wichtig gewesen, entsprechend groß
    ist der Ärger darüber, dass so etwas nicht vorher bekanntgegeben wird.
    .

  26. Sonntag, 19.01.2020
    Ausfall RE 19057, Abfahrt 07:30 Osterburken, Ankunft 8.11 Heilbronn Hbf
    Ausfall RE 19059 Abfahrt 8.31 Osterburken, Ankunft 9.11 Heilbronn Hbf
    Ausfall RB 19312 Abfahrt Heilbronn Hbf 11.28, Ankunft 12.21 Osterburken

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